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	<title>nagel-tilman &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/nagel-tilman/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "nagel-tilman"</description>
	<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 06:13:11 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Mohammed im Doppelpack (Mohammed - Leben und Legende)]]></title>
<link>http://deislam.wordpress.com/?p=149</link>
<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 19:50:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>deislam</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Orientalist Tilman Nagel porträtiert in zwei bemerkenswerten Büchern den Verkünder des Islam ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Orientalist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tilman_Nagel" target="_blank">Tilman Nagel</a> porträtiert in zwei bemerkenswerten Büchern den Verkünder des Islam und analysiert die historischen Erscheinungsformen des Glaubens an Allah<br />
<a href="http://deislam.wordpress.com/wp-admin/post.php?action=edit&#38;post=149" target="_blank">Mohammed im Doppelpack</a></p>
<p>Der Glaube an die Heilswirksamkeit des Verkünders Mohammed vereint alle Muslime.<br />
Von Hans-Peter Raddatz</p>
<p>Aufzählung Inmitten des pluralistischen Medienbetriebs wird Aufmerksamkeit zum hohen Gut. Dies trifft besonders auf die Literatur über den Islam zu, die in den letzten Jahren sintflutartig angestiegen ist.</p>
<p>Obwohl mit einem Werk gewaltigen Ausmaßes antretend, hat der deutsche Orientalist Tilman Nagel dennoch gute Aussichten, schnell wahrgenommen zu werden. Vor kurzem erschien sein doppelbändiges Opus Magnum, das neue Maßstäbe für das Verständnis des Islamgründers und dessen politischer Religion setzt. Der hier angebotene Erklärungsrahmen dürfte in der Orientalistik, die sich leider zur flachen Meinungs-"Wissenschaft" entwickelt hat, für lange Zeit seinesgleichen suchen.</p>
<p>Nagel, der zu den besten deutschsprachigen Kennern des arabischen Schrifttums gehört, wertet einen immensen Quellenbestand in präziser Detailarbeit aus und lässt ein Mohammedbild in völlig neuer Konkretheit erstehen – dies nicht nur für die Gründerzeit, sondern die gesamte islamische Geistesgeschichte.<br />
Wechselwirkungen</p>
<p>Im Hauptband seines eineinhalbtausend Seiten starken Gesamtwerks über "Leben und Legende" des Verkünders und den muslimischen Glauben an ihn stellt er die verwickelten Abläufe des frühen Islam dar. Sie machen die vitale Wechselwirkung Mohammeds mit seiner Umgebung deutlich, deren Reaktionen ihm in schrittweisem Fortgang "offenbarten" , in welcher Weise die Eingebungen Allahs – nach Nagel seines "Alter Ego" – in den geistigen bzw. sozialen Rahmen seiner Zeit passten oder ihm anzupassen waren.</p>
<p>Im Folgeband, "Allahs Liebling" betitelt, zeigt Nagel anhand einer Reihe prominenter Islamautoren, dass die Jahrhunderte seit etwa 1200 keine Zeit der Stagnation gewesen sind. Im Gegenteil: Unaufhaltsam verklärte sich die Gestalt des Verkünders vom trefflichen Propheten bis zur mystisch-gnostisch anmutenden Lichtgestalt, deren Strahlkraft sogar Allah verblassen lässt. Es ist der tiefe Glaube an die Heilswirksamkeit des Verkünders, der sich zwar als einfachen Menschen bezeichnete, aber zum gottgleichen Übermenschen hochstilisiert wurde und es den heutigen Muslimen mehr als schwierig macht, die Wahrheit des Islam, die sich in Koran und Tradition unabweisbar gegen den Nichtislam definiert, zu relativieren. Jede Skepsis bedeutet Unrecht und rechtfertigt gewaltsame Korrekturen.</p>
<p>Dies schließt die Unterwerfung der Christen als unzulässige "Beigeseller" ein, deren Gottmensch Jesus die Schöpfungsmacht Allahs behinderte und sich zum "Knecht Allahs" wandelte. Auch die Frage der medinensischen Rabbiner blieb nicht unbeantwortet, die da gelautet hatte: "Was ist der Geist, auf den sich Mohammed beruft?" Dass es der Geist der Vertreibung und Vernichtung der Juden Medinas war, ist der jüdischen Tradition allerdings nicht, wie oft irrtümlich angenommen wird, völlig entgangen.<br />
Blick auf den Ursprung</p>
<p>Nagels Leistung besteht in einer bemerkenswerten Darstellungskraft, die aus einer Fülle historischer Personen und Ereignisse weite Strecken des frühen Islam, die bisher in ungeklärtem Dunkel lagen, nun ins Licht nachvollziehbarer Geschichte hebt.</p>
<p>So lehnt er jene Interpretationen ab, die in Ermanglung oder Vermeidung historischer Information Mohammed anonymisieren und den Koran als inkompatibel mit der Tradition darstellen. Vielmehr wird die dynamische Verbindung zwischen beiden erkennbar, welche die Sicht der Gläubigen auf das Buch Allahs historisch veränderte.</p>
<p>So wie Mohammeds Alter Ego einst die Korrekturen herabsandte, als in Bezug auf die Juden und die Frauen Klärungsbedarf entstanden war, so beeinflusste später die an der islamischen Expansion wachsende Tradition die Auslegung des Koran.</p>
<p>Da Mohammed sich zum überragenden Vorbild verklärte, mussten sich auch seine Feindbilder auf die historische Gemeinschaft übertragen. Neben den nichtislamischen Zivilisationen als äußeren Widersachern sind es die inneren Abweichler, allen voran die Satiriker und ungehorsamen Frauen, die (damals wie heute) den Glauben gefährden. Dazu gehören auch die Legenden der Mohammed-Verfolgung, die der frühen Tradition das Material gaben, sich progressiv von negativen Aspekten zu reinigen und Selbstschutz durch Drohung zu betreiben.</p>
<p>Aus der Vielfalt solcher Schilderungen schält sich der Werdeprozess des Verkünders heraus, den man heute wohl mit "Learning by Doing" bezeichnen würde. Das Hanifentum, den altarabischen Eingottglauben, in seine Umgebung einfügend, pflegte Mohammed das Image des "heidnischen Propheten" , das ihm eine zunächst noch kleine Anhängerschar eintrug und gleichwohl die herrschende Klasse Mekkas wie deren polytheistische Kultverwaltung zu verunsichern begann.</p>
<p>Indem er zahlreiche Gründergestalten ihr Erleben der Ereignisse plastisch und teilweise auch drastisch schildern lässt, macht Nagel die zentralen Begriffe des Islam unmittelbar begreifbar. Neben der Hidjra , die nun kein Wendepunkt mehr ist, sondern lediglich den Weg zur Macht verzögert, erfahren seine Leser, was der Djihad , der äußere Kampf auf dem Wege Allahs, die Fitna , das innere Heuchlertum durch Unruhestifter und Abweichler, die Fitra , die einzig gerechtfertigte Daseinsform in der rituell bezeugten Wahrheit des Islam, eigentlich bedeuten.</p>
<p>Sie sind in der Frühzeit verwurzelte Grundlagen religionspolitischer Existenz, die im Erscheinungsbild des Verkünders und seiner Glaubensstiftung bis heute untrennbar verankert sind. Wer an dieser wahrsten aller Wahrheiten zweifelt, sät Unglauben und Feindschaft.<br />
Das "Eisen Allahs"</p>
<p>So bleibt es nicht aus, dass sich Mohammed, der mit dem "Eisen Allahs" , dem Schwert, das Gute bringt, zum übergeschichtlichen Kriegsherrn emporschwingt, der allerdings fordert, "nicht an diejenigen zu erinnern, die als Beigeseller getötet wurden", also als Christen. Es soll vergessen werden, dass Mohammeds Alter Ego den Islam durch die Definition gegen die jüdisch-christlichen "Schriftverfälscher" und ihre unerwünschten Lehren schuf. Diese Gedächtnislöschung hat fundamentale Folgen, die Nagel keineswegs verschweigt.</p>
<p>Die Verklärung Mohammeds zog nicht nur seine gottgleiche Erhöhung, sondern auch seine Entrückung ungeahnten Ausmaßes nach sich, welche die Gottheiten aller Zeiten übertraf und schließlich sogar Allah dazu zwang, den Gesandten als seinen Meister anzubeten. Er, der die Welt fortwährend neu schöpft, kann dies nur durch den "Gipfel des Absoluten" erwirken, durch den Gegenwartspunkt namens Mohammed, durch den hindurch die laufende Weltschöpfung Allahs, vor dem sich die Gläubigen niederwerfen, erst erkennbar wird. Nur durch den Verkünder kann das Sein aus dem Verborgenen ins Offenkundige treten. "Ohne Mohammed", so resümiert der Autor kühl, "wäre Allah nicht Allah".</p>
<p>Die überzeitliche Rangfolge Mohammed-Allah-Mensch macht ebenso deutlich, dass die christliche Schriftverfälschung nicht nur ersetzt, sondern durch etwas verstärkt wurde, was islamische Denker "Gottverfälschung" genannt haben. Denn was sich im Christentum als Göttliches offenbaren soll, ist der Geist Jesu, der die Schrift ersetzt, während das Göttliche im Islam sich im Menschen Mohammed offenbart, der am Koran vorbei Allah ersetzt.</p>
<p>Mit anderen Worten: Der Islam verletzt seine Prinzipien, indem er das Christentum als "Beigesellung" verwirft, um sich dieses Muster selbst anzueignen und Allahs Macht im geschichtlichen Diesseits zu nutzen.</p>
<p>Nachdenkliche Muslime warnen davor, dass sich in Mohammed nicht nur ein Übermensch, sondern ein Übergott inkarniert, der dazu verleitet, den Koran zur Überhöhung von Menschenmacht zu missbrauchen. Genau dies scheint indessen einige westliche Führer anzuziehen, die die Religion des Islam offenbar mit einer Art von magischem Fetisch verwechseln. Denn noch fehlt ihre Erklärung, warum Europa ohne den Islam nicht hätte entstehen können, obwohl ihre neuzeitliche Herrschaftsbasis ohne den spirituellen Kulturheros Mohammed zustande kam.</p>
<p>Für aufgeklärte Muslime, die weder im Orient noch im Westen ein Forum haben, besteht Muhammads Vorbild dagegen im historischen Genius, der den zivilisatorischen Fortschritt der vorislamischen Gesellschaft Arabiens bewirkte.<br />
Historisierung</p>
<p>Wer glaubt, diese Bedingungen als Passepartout für alle Zeiten und Regionen verwenden zu können, geht auf eine Stufe der Humanität zurück, wie sie der historische Mohammed und die barbarische Gesellschaft des spätantiken Europa kannten. Bisher hat sich der real existierende Islam weder mit dem Ethikanspruch seines kosmisch entrückten Verkünders, noch mit der westlichen Toleranztheorie anfreunden können. Die Gründe – hochkomplex und vom "Dialog" bisher kaum erfasst – lassen sich nun in Tilman Nagels Werk so gut lesbar wie dokumentiert überprüfen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Mohammed-Leben-Legende-Tilman-Nagel/dp/3486585347" target="_blank">Tilman Nagel: Mohammed. Leben und Legende. 1052 Seiten, 178 Euro.</a><br />
Allahs Liebling. Ursprung und Erscheinungsformen des Mohammedglaubens. 430 Seiten, 79, 80 Euro.<br />
Beide Bände sind 2008 im Münchener Oldenbourg Verlag erschienen.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Raddatz" target="_blank">Hans-Peter Raddatz</a>, geboren 1941, ist Orientalist, Ökonom und Ethnologe. Er ist mehrfach als kritischer Sachbuchautor zu den Themen "Islam" und "Orient" hervorgetreten.</p>
<p><a href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4103&#38;Alias=wzo&#38;cob=340868" target="_blank">Freitag, 18. April 2008</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aan burgemeester Thielemans warm aanbevolen (victa placet mihi causa)]]></title>
<link>http://inflandersfields01.wordpress.com/2007/09/02/aan-burgemeester-thielemans-warm-aanbevolen-victa-placet-mihi-causa/</link>
<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 21:03:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>raemdoncknicolas</dc:creator>
<guid>http://inflandersfields01.wordpress.com/2007/09/02/aan-burgemeester-thielemans-warm-aanbevolen-victa-placet-mihi-causa/</guid>
<description><![CDATA[.
Die Stadt Göttingen, berühmt durch ihre Würste und Universität… is de aanhef van een beroemd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:right;"><span style="color:rgb(255, 255, 255);">.</span></div>
<p><a href="http://bp1.blogger.com/_oeJMQsw2QVs/RtsNEGnoVJI/AAAAAAAAAZc/1rPwUCW7e1A/s1600-h/Fecundat+et+Ornat.JPG"><img style="float:left;cursor:pointer;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp1.blogger.com/_oeJMQsw2QVs/RtsNEGnoVJI/AAAAAAAAAZc/1rPwUCW7e1A/s200/Fecundat+et+Ornat.JPG" alt="" border="0" /></a><span style="color:rgb(102, 102, 0);"><span style="font-style:italic;">Die Stadt Göttingen, berühmt durch ihre Würste und Universität…</span> is de aanhef van een beroemd reisverslag, <span style="font-style:italic;">Die Harzreise</span>, dat Heinrich Heine in 1824 schreef. Hij had geen beste herinneringen aan zijn studentenjaren daar. <span style="font-style:italic;">Nur gut ochsen kann man hier</span>, alleen goed blokken gaat hier, schreef hij aan zijn vrienden in Düsseldorf.</span><br /><span style="color:rgb(102, 102, 0);">Heine mag dat zeggen, maar wij zullen dadelijk toch een boek ter hand te nemen dat door een professor dezer universiteit is geschreven.</span><br /><span class="fullpost"><br /><span style="color:rgb(102, 102, 0);"><span>Dr. Tilman Nagel heeft in Göttingen, of elders, blijkbaar buitengewoon goed geblokt want hij is Arabist, islamwetenschapper, gezaghebbend koranvertaler, wereldbefaamd om zijn gespecialiseerde werken. En hij schreef vóór enkele jaren ook iets voor ons leken:</span></span><span style="color:rgb(102, 102, 0);"></p>
<p></span>
<div style="text-align:center;"><span style="color:rgb(102, 102, 0);"><span style="color:rgb(0, 0, 0);font-style:italic;"><span style="font-weight:bold;">Islam, die Heilsbotschaft des Korans<br />und ihre Konsequenzen</span></span></span><br /><span style="color:rgb(102, 102, 0);"><span style="color:rgb(0, 0, 0);font-style:italic;">(2001, WVA, Verlag Skulima – Westhofen).</p>
<p></span></span></div>
<p><span style="color:rgb(102, 102, 0);">Ik vertaal een paar <a href="http://bp3.blogger.com/_oeJMQsw2QVs/Rtss_mnoVMI/AAAAAAAAAZ0/IhdgyYxdf_M/s1600-h/Nog+te+bedwingen+Draak.JPG"><img style="float:right;cursor:pointer;margin:0 0 10px 10px;" src="http://bp3.blogger.com/_oeJMQsw2QVs/Rtss_mnoVMI/AAAAAAAAAZ0/IhdgyYxdf_M/s200/Nog+te+bedwingen+Draak.JPG" alt="" border="0" /></a>bladzijden, eigenlijk ter intentie van figuren als burgemeester Thielemans en andere democratische politici. <span style="font-style:italic;">À l’usage des bien pensants</span> om zo te zeggen, want die mensen promoten wel hun eigen imaginaire versie van <span style="font-style:italic;">multiculturalisme</span>, maar dit is er een andere:</span></p>
<p><span style="font-size:85%;"><span style="color:rgb(102, 102, 0);">[pp.104-6]</span></span> Op islamitisch grondgebied wonende "bezitters van de schrift", namelijk de joden en christenen die van Mozes, respectievelijk Jezus de wet hebben ontvangen maar deze niet foutloos hebben bewaard, doen er goed aan zich aan te sluiten bij de islam – of, volgens de mosliminterpretatie van de geschiedenis: opnieuw aan te sluiten.<br />
<blockquote><span style="font-size:85%;">[De bijbelse aartsvader Abraham was volgens de koran namelijk al islamiet. Zijn boodschap is daarna vervalst. Voor zover Abraham als historisch personage heeft bestaan, moet dat voor hem een lelijke verrassing zijn geweest.]</span></p></blockquote>
<p>Slechts weinigen onder de joden en christenen zijn gelovig, heet het in Sura 3,110. Wat daarmee bedoeld wordt blijft onduidelijk; enkele commentatoren denken bij deze woorden aan de Negus, die vóór de hedsjra asiel zou verleend hebben aan enkele Mekkaanse aanhangers van Mohammed.<br />De overige andersgelovigen kunnen, zoals in Sura 3,111 benadrukt wordt, in het slechtste geval moslims soms krenken, maar nooit zullen zij hen in de strijd overwinnen, omdat zij niet op Gods hulp kunnen rekenen. Dat komt hierdoor dat eertijds Abraham, en nu de moslims, maar niet de joden of christenen God het meest nabij was (Sura 3, 67 e.v.).<br />Binnen het gebied dat aan de islam toebehoort, kan daarom aan joden of christenen die er vast verblijven enkel een ondergeschikte rechtsstatus worden toegekend, vergeleken met die van moslims.<br />In de op vroeg-islamitische overleveringen berustende shariavoorschriften komt dit ondubbelzinnig tot uitdrukking omtrent de “schriftbezitters” (<span style="font-style:italic;">ahl al-kitab</span>), waartoe ook de zoroastristen gerekend worden. Zij kunnen geen militaire dienst doen, en hebben niet het recht om wapens te dragen; door speciale kledij en een eerbiedige houding tegenover de moslims moeten zij er blijk van geven dat zijzelf niet tot “de beste gemeenschap” behoren; hun cultusgebouwen kunnen zij behouden, maar omdat die zijn toegewijd aan een eredienst die door de islam is achterhaald, kan het onderhoud ervan enkel met uitdrukkelijk verlof van de moslimoverheden; omdat zij geen soldaten mogen leveren zijn de “schriftbezitters” aangewezen op “bescherming” (<span style="font-style:italic;">dhimma</span>), die de moslims hun waarborgen, en waarvoor zij een hoofdelijke belasting (<span style="font-style:italic;">dzjizjia</span>) betalen, welke moslims niet verschuldigd zijn (vgl. Sura 9,32).<br />De overheid had er derhalve een zeker belang bij om in het “gebied van de islam” het aantal nieuwe bekeerlingen niet al te snel te laten oplopen. Toen in de midden- en late Omajadentijd (eind 7<span style="font-size:78%;">de</span> tot begin 8<span style="font-size:78%;">ste</span> E.) de veroveringsoorlogen onrendabel werden, en er in de veroverde gebieden veel mensen tot de islam overgingen, raakte het Rijk in een diepe crisis. Tot in de 19<span style="font-size:78%;">de</span> E. toe, toen de Osmanen door de Europese grootmachten geprest werden om een stelsel in te voeren dat aan alle staatsonderhorigen, ongeacht hun religie gelijke rechten zou geven, bleef de politiek van de moslimheersers tegenover andersgelovigen weifelend. Enerzijds moesten de overheden rekening houden met de aanpassingsdruk die door de moslimmeerderheid werd uitgeoefend op de “bezitters van de schrift”, anderzijds wisten zij deze laatsten naar waarde te schatten, niet enkel om fiscale redenen, maar ook omdat er uit hun midden vaak bekwame en loyale beambten voortkwamen.<span style="font-size:85%;"> <span style="color:rgb(102, 102, 0);">[…]</span></span><br />
<blockquote><span style="font-size:85%;">[De "traditionele verdraagzaamheid van de islam", waar bijvoorbeeld een amateur-islamoloog als Lucas Catherine het graag over heeft, komt bij Tilman Nagel in een ander daglicht]</span></p></blockquote>
<p>Anders dan voor de “bezitters van de schrift” blijft er voor de aanhangers van religies zonder openbaringsboek, bijvoorbeeld de autochtone religies van zwart Afrika, volgens de sharia geen andere keus dan de overgave aan de islam of de dood, voor zover zij zich in het “gebied van de islam” bevinden. Juridisch worden zij gelijkgesteld met de heidense Mekkanen, tegen wie Mohammed vanuit Medina ten oorlog trok.<br />
<blockquote><span style="font-size:85%;">[zie hiervoor <a href="http://victacausa.blogspot.com/2007/05/eerst-opzoeken-wat-dawah-betekent.html">Hans Jansen</a>, met zijn schitterende "biografie" van de Profeet]</span></p></blockquote>
<p>Voor apostaten, mensen die de islam verlaten voor een andere religie, het christendom bijvoorbeeld, gelden bijzondere bepalingen. Aan hen moet de islamitische machthebber de gelegenheid tot berouwvolle inkeer bieden; slaan dezen het aanbod af, dan is hun leven verbeurd. Het argument daarbij is dat er een voorbeeld gesteld dient te worden, zodat de gemeenschap als geheel geen schade lijdt in haar geloofstrouw.<br />Verwijzend naar dit gevaar, aarzelen de moderne islamitische staten dus om de vrijheid van religie te erkennen als mensenrecht. Op hun grondgebied bemoeilijken zij bijgevolg min of meer de propaganda voor andere religies, die vanuit moslimstandpunt toch niets anders kunnen beogen dan de verstoring van de “beste gemeenschap”, en de terugval in een fase van de menselijke geschiedenis die met de roeping van Mohammed tot Profeet onwederroepelijk tot haar voltooiing is gebracht.</p>
<p><span style="color:rgb(255, 255, 255);">.</span></span></p>
]]></content:encoded>
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